2008/08/20 - 2008/08/25 – Back 2 Beijing  Verfasst: Montag, den 25. August 2008 13:32

2008/08/20 – Der Landgraf

Nach meiner Rückkehr aus Shanghai stand am Mittwoch zunächst mal das Anmelden bei der örtlichen Polizei inkl. Verwarnung, weil ich mich nicht innerhalb von 24 Stunden angemeldet habe, auf dem Programm. Ein wenig seltsam, aber dennoch unstressig. Bürokratie der Bürokratie wegen – da sag einer, China bewege sich nicht auf den Westen zu…

Abends stand dann ein Kölscher Abend im Landgraf auf dem Programm. Wer weiß, wie sehr ich deutsches Essen mag, kann sich meine Freude vorstellen – aber das Kölsch und das Weizen haben mich gut über den Abend gerettet. Spannend war dabei, unseren Tandempartnern das deutsche  Essen als auch die Gepflogenheiten der deutschen Tischkultur näher zu bringen.

Als das Highlight des Abends kam dann auch noch Kölns' OB Schramma vorbei. Wahnsinn… aber immerhin hat er ne Runde Kölsch spendiert – bzw. die Steuerzahler Kölns.

 

 

2008/08/21 – Lama Tempel

Der Donnerstag stand dann wieder im Zeichen der Kultur. Aufgrund des schlechten Wetters allerdings nicht die große Mauer, sondern der Yonghegong, was eines der interessanten Dinge war, wenn es darum geht, mehr über die Menschen Chinas zu entdecken. Während die Gebäude doch alle irgendwie gleich aussehen, finde ich es besonders interessant, das Zwischenmenschliche hier kennen zu lernen. Das Beten und das Verhalten der Familien mit kleinen Kindern ist besonders spannend, so dass dies ein sehr eindrucksvolles Erlebnis war. Insbesondere hat es mich überrascht, das gelebte Religion und Tourismus hier so gut ineinander übergehen und die Leute sich völlig frei fühlen.

Das Highlight aus Touri-Perspektive ist wohl der 17 Meter hohe, aus Holz geschnitzte Buddha der Zukunft.

Als Abendprogramm stand ein District an, in dem es super viele kleiner Läden, Restaurants und vor allem Beijings' kleinste Bar mit gerade einmal sieben Plätzen zu finden gibt – leider waren alle Plätze schon besetzt, so dass ich mit Nadine später in einem nahe gelegenen Restaurant typisch chinesische Pizza, nämlich mit Erdnüssen, gegessen habe.

 

 

2008/08/22 – Forbidden City, Baseball USA vs. Cuba, & Beijings' Smallest Bar

Die verbotene Stadt ist natürlich eine der Dinge, die man sich anschauen muss, wenn man in Peking ist. Und natürlich lohnt sich dies auch sehr, allerdings ist es einfach sehr groß und auch hier sehen alle Gebäude doch irgendwie gleich aus, so dass es nichts ist, was man unbedingt ein zweites oder drittes Mal erleben muss. Insgesamt auch zu viele Touristen.

Danach ging es zum olympischen Baseball-Halbfinale. Lustig ist, dass direkt vor dem Stadion viele Schilder, denen nach man keine Tickets verkaufen darf, und noch mehr Polizisten stehen, man aber dennoch alle 20 Sekunden angesprochen wird, ob man denn nicht Interesse an Tickets habe – passt!

Das Spiel selbst war super cool. Ich war noch nie zuvor bei einem gewesen und anfangs war ich auch ein wenig enttäuscht, dass niemand den Ball getroffen hat. Aber ab dem 3. Inning nahm das Spiel langsam Fahrt auf, so dass es richtig spannend wurde, auch wenn am Ende Cuba leider doch recht deutlich den Kampf zwischen Sozis und Kapitalisten für sich entscheiden konnte – zumindest die Chinesen hat das sehr gefreut!

Danach ging es dann noch in die kleinste Bar, wo ich zusammen mit Mieke auch zwei Plätze auf der Fensterbank ergattern konnte, danach zusammen mit Christoph und Nadine chinesisch essen – gefolgt von dem ein oder anderen Club.

 

 

2008/08/23 – Chill out in the Temple of Heaven

Am Samstag bin in direkt in Beijing selbst gestartet und war alleine in einem Hutong und danach im Temple of Heaven unterwegs. Dort war es ungemein atmosphärisch, da man dort viele ältere Chinesen beim Karten spielen, dem Singen oder auch dem Tennis beobachten kann. Diese ungemein friedliche und entspannte Atmosphäre zusammen mit dem Anblick eines auf einer der vielen Parkbände schlafenden Chinesen inspirierte mich dann nach einem langen Spaziergang durch den Park selbst zu einem Mittagsschlaf in der Sonne auf einer der Bänke – die chinesische Art halt!

 

 

2008/08/24 – Summer Palace, Closing Ceremony, & Bar Blu

Summer Palace, dieser ungemein beeindruckende, weil wahnsinnig große Palast stand am Sonntag auf dem Programm. Allerdings gab es nicht wirklich viel neues zu sehen. Das schönste daran ist eigentlich, dass man mitten in Peking einen riesigen See findet, an dem man völlig vom Standleben abschalten kann, man keine Hochhäuser sieht und man somit eine der ganz anderen Seiten dieser Stadt kennen lernt.

Abends haben wir dann die Closing Ceremony in einem Park mitten in der Stadt mit etwas über 500 Chinesen angeschaut, was sehr lustig war, weil sie z.B. mit der Präsentation der Engländer und der dabei gebotenen Musik nicht viel anfangen konnten, aber bei ihren eigenen Sängern teilweise alle in der Manier 15jährigen Mädchen das Kreischen anfingen.

Danach ging es noch mit fast der kompletten Gruppe in die Bar Blu.

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2008/08/14 - 2008/08/19 – Shanghai  Verfasst: Samstag, den 23. August 2008 18:19

2008/08/14 – Relief Train to Shanghai

Nach einem eher ruhigen Tag machten wir uns auf den Weg nach Shanghai. Wir waren in diesem Falle Nadine, Mieke, Christoph, sein Bruder Martin und ich. Der Nachtzug selbst war völlig in Ordnung und ich habe mich dort sehr wohl gefühlt. Auch wenn ich nicht ganz so gut schlafen konnte wie erhofft, kamen wir inkl. Western Breakfast kurz nach 7 Uhr in Shanghai an.

 

 

2008/08/15 – Jin Mao Tower, Cloud 9, & Bar Rouge

Nach dem Frischmachen im Hotel, das direkt an der Flussstrasse Bund gelegen ist, machten wir uns gemeinsam auf, um im Jin Mao Tower im 54. Stock ein zweites Frühstück zu genießen. Ich setzte dies allerdings auf, da ich um 12 Uhr im gleichen Gebäude zu einem Mittagessen eingeladen war. Der Vertreter der Unternehmensberatung war sehr freundlich und ich lernte viel über das Leben in Shanghai als auch die Herausforderungen an Unternehmensberater hier in der größten Stadt Chinas kennen.

Am Nachmittag stand die Altstadt auf dem Programm…

Als Abendprogramm stand die Cloud 9 auf dem Programm. Dies ist eine Bar im 87. Stock des 88stöckigen Jin Mao Towers. Neben der beeindruckenden Aussicht bietet die Bar eine echt coole Einrichtung und sehr gute, chillige Musik – gefällt mir doch sehr gut!

Gegen späten Abend machten wir uns dann auf zur Bar Rouge, die zwar musikalisch als auch bzgl. der Leute nicht so berauschend war, allerdings einen phänomenalen Blick auf die Skyline des Pudong zu bieten hatten. So hielten wir es hier auch recht lange aus…

 

 

2008/08/16 – French Quarter, Clubs

Nach recht aufwändigem Besorgen der Rückfahrttickets schauten wir uns dann ein wenig das Französische Viertel an, um anschießend ein wenig zu shoppen…

Abends war dann Party angesagt, wobei die beiden Tipps von Thorben – Bonbon Club und Shelters –wegen den Olympischen Spielen geschlossen waren.

 

2008/08/17 – Jin Mao Tower & Oriental Pearl TV Tower

Nach einem erneuten Frühstück im Jin Mao Tower, macten wir uns zum Abschluss, bevor sich die anderen vier wieder auf den Weg nach Beijing machten, noch in den Oriental Pearl TV Tower. Leider musste man dort recht lange anstehen, der Ausblick aus knapp 450 Meter Höhe allerdings beeindruckend! Dort oben sprach mich dann auch ein Chinese an, ob er denn mal ein Bild mit mir machen dürfte – würde ja zu gerne wissen, welche Geschichte er zu dem Bild erzählen wird…

 

2008/08/18 – People's Square, Yu Garden, & House of Blues & Jazz

Alleine machte ich mich auf den Weg zum Volksgarten, der zentral gelegen ideal ist, um sich auch mal in Shanghai zu entspannen. Anders als man es aus Köln kennt, haben es die Chinesen aber nicht so drauf, wenn es um das Ausspannen geht. Nichtsdestotrotz einen Besuch wert, insbesondere auch, weil sich direkt unter dem Park eine riesige Shopping Mall befindet.

Der Yu Garden ist dagegen das kulturelle Highlight der Stadt. Seine traditionellen Häuser, insbesondere das Huxington Teahouse, der City God Temple, in dem viele Chinesen beim Beten zu sehen sind, die Atmosphäre und der Garten selbst mit seinen Teichen und Steinmauern sind eine ganz besondere Erfahrung weshalb ich hier auch einige Stunden verbrachte.

Zum Abschluss des Abends wollte ich dann in den Cotton Club, der angesagteste Jazz Club der Stadt. Nachdem ich den weiten Weg mit U-Bahn und zu Fuß im Regen hinter mich gebracht hatte, musste ich leider feststellen, dass auch in Shnghai der Montag ein beliebter Ruhetag ist. Deshalb schnell ins Taxi und zum ebenfalls angesagten House of Blues & Jazz, in dem eine chinesische Blues-Sängerin auf beeindruckende Art und Weise das Publikum in ihren Bann zog. Perfektes Ende eines tollen Tages – sieht man mal von der gefundenen Kakerlake in meinem Hotelzimmer nachts um halb 2 ab…

 

2008/08/19 – Shanghai Ocean Aquarium & Hot Pot

Gegen frühen Mittag machte ich mich auf zum Shanghai Ocean Aquarium, wo man über 300 verschiedene Fischarten bestaunen kann. Besonders beeindruckt war ich von den Krokodilen, den Riesenschildkröten, den Haien und natürlich den – in diesem Falle lebendigen –  Seepferdchen. Besonders cool ist, dass man in einem Tunnel direkt unterhalb und seitlich durch die Aquarien hindurchlaufen kann. So kommt man diesen teilweise riesigen Meeresbewohnern unglaublich nahe – tolles Erlebnis! Ein wenig seltsam anmutend ist nur, dass direkt nach dem Ausgang ein Fisch-Schnellrestaurant kommt – ah ja…

Danach habe ich mir in der Nähe des Jing'an-Tempels meinen ersten Hot Pot gegönnt. Danke für den Tipp, Thorben! Neben dem Hühnerfleisch befanden sich – ungelogen – knapp 30 Knoblauchzehen im Pot. Dazu gab es mit Käse überbackene Broccoli. Kulinarisch das bisher beeindruckendes Erlebnis des Chinas-Trips!

Danach ging es mit dem Nachtzug zurück nach Beijing, wo ich pünktlich morgens um 7 Uhr angekommen bin.

 

Resume

Wie mir mein Reiseführer auch schon vorher verriet, sind Peking und Shanghai wirklich zwei völlig verschiedene Städte. Während sich Peking vor allem durch die kulturellen Stätten auszeichnet, ist Shanghai viel eher mit Städten wie New York zu vergleichen. Nicht zu die imposanten Hochhäuser, sondern insgesamt das Standbild macht es einem leichter, sich hier zu orientieren. Während in Peking viele Kreuzungen einfach genau gleich aussehen, haben die Kreuzungen in Shanghai markante Gebäude, die man bereits beim zweiten Mal wieder erkennt. Die Leute in Peking sind ein Ticken charmanter und netter, dafür kommen mir die Bewohner Shanghais internationaler vor. Lediglich das Gedränge beim Ein- und Aussteigen geht in beiden Städten gar nicht… Müsste ich mich für eine der beiden Städte als neuen Wohnort entscheiden, würde die Wahl aktuell auf Shaghai fallen.

 

Shanghai Acknowledgements:

§ Food stands in Shanghai: Awesome.

§ SH > BJ.

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2008/08/08 –Opening Ceremony of the Olympic Games in Beijing 2008  Verfasst: Mittwoch, den 13. August 2008 10:07

Gegen Nachmittag waren wir fit vom Feiern am Vortag und zusammen mit Bella und Nadine ging es los zu Martin, dem Bruder von Christoph, wo wir zusammen mit Christoph und später ach Mieke die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2008 anschauten. Zu erst mal vielen Dank an Nadine, der wir die wirklich tollen und eindrucksvollen Bilder verdanken. Vielen Dank an die Chinesinnen, dass sie uns an ihrer Freude über dieses Großereignis im eigenen Land teilhaben ließen. Vielen Dank an Christoph fürs Organisieren und vor allem an Martin fürs Bereitstellen des Appartements!

Die Feier selbst verfolgten wir im TV, aber immer, wenn es irgendwas gab, was auch über das Stadion hinausging, sind wir nach draußen auf den Balkon gerannt. Und auch wenn ja scheinbar das ein oder andere 'gefaked' gewesen sein soll, kann ich nur sagen, dass es ein ungemein beeindruckendes Feuerwerk und insgesamt eine wunderschöne Eröffnungsfeier war. Hut ab vor China für dieses in meinen Augen das Land perfekt repräsentierende Bild...

 

A Great Night!

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2008/08/07 – Bar Blu  Verfasst: Mittwoch, den 13. August 2008 09:52

Tagsüber eher ein wenig ausgeruht, um abends dann das erste Mal richtig zu starten – in der Bar Blu inkl. Dachterrasse!

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The Olympic Torch and Me  Verfasst: Samstag, den 09. August 2008 17:22

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